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Japanischer Grüntee Bancha
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Der Bancha ist ein qualitativ einfacher
japanischer Alltagstee mit einem extrem niedrigen Koffeingehalt, der somit
auch bedenkenlos von Kindern, Stillenden und älteren Menschen getrunken
werden kann. Er ist für seine Bekömmlichkeit und
Magenfreundlichkeit bekannt, reich an Eisen, Kalzium und Gerbstoffen und
besteht aus großen schattenwüchsigen Blättern. Wörtlich übersetzt heißt
"Bancha" auch "Großblatt-Tee". Seine Blätter sind größer, dicker und
faseriger als die des Senchas, da sie von dem selben Teestrauch gepflückt werden,
aber eben erst später. Der Sencha wird im Frühjahr geerntet, der Bancha
erst ab Juni/Juli, wenn der Sencha bereits bei uns in den Teeläden ist. Seine
Blätter haben sich entwickelt, nachdem die junge "First-Flush-Ernte" des
Sencha, mit den zarteren und kleineren Blättern abgeerntet wurde.
Die beiden Teesorten haben aufgegossen fast die gleiche grün-gelbe Tassenfarbe, wobei
der Bancha allerdings geschmacklich nicht an das Niveau des Senchas
herankommt. Im Grundcharakter ist er wie der Sencha, ausgewogen mild, mit
einem frischen, belebend-herben Aroma, mitunter mit einem süßlichen
Nachgeschmack. Er steht für den "sanften Genuß". Durch sein herrlich
blumig duftendes Bukett lädt er zum Entspannen ein. Angebaut wird er in
ganz Japan, die
Shizuoka-Region bietet jedoch die besten klimatischen Wachstumsbedingungen.
In Japan, dem Land des Lächelns, dem Land der ausgefeilt
anmutigen Teezeremonien, die aufs Vollkommenste zelebriert werden, wird übrigens ausschließlich Grüntee erzeugt,
kein Schwarztee. Dies ist der Grund, warum sich in Japan die besten
Reinkulturen des Kombucha-Teepilzes über lange Zeit erhalten haben!
Der japanische Bancha entwickelt mit dem Kombucha-Teepilz durch
den Gärprozeß ein leckeres Kombuchagetränk, welches die Geschmackseigenschaften des
Tees noch verbessert! Es ist sehr fruchtig, perlig erfrischend, ein
Kombucha, den man probiert haben sollte!
Inzwischen wird der Bancha alternativ auch schon in Taiwan (ehemals
Formosa), in Korea und Indonesien hergestellt.
Die Firma Teegschwender, die eingehende Tees im eigenen Labor untersucht,
bezieht Ihren japanischen Bancha aus Kogoshima, bzw. von der Insel Kyushu,
die im äußersten Südwesten der japanischen Halbinsel liegt.
Fragen Sie einfach Ihren Tee-Fachhändler!
Nehmen Sie ein weiches, kalkarmes Wasser und beachten Sie die
Hinweise auf der Verpackung zu der Dosierung, der Wassertemperatur für den
Aufguß und der Ziehzeit als Orientierungshilfe.
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